Digital Health Start-ups im Dialog mit Praxis, Versorgung und Politik

Düsseldorf, 21.05.2026 | Gute Gesundheitsversorgung braucht nicht nur Innovationen, sondern auch Orte, an denen Innovation, Versorgung und Politik miteinander ins Gespräch kommen.

Genau deshalb haben wir im Landtag NRW die Veranstaltung „Digital Health Start-ups im Dialog mit Praxis, Versorgung und Politik“ durchgeführt.
Der Nachmittag hat eindrucksvoll gezeigt, wie viel Innovationskraft in Nordrhein-Westfalen steckt. Die vorgestellten Start-ups haben mit ganz unterschiedlichen Ansätzen gezeigt, wie digitale Lösungen konkret Versorgung verbessern, Fachkräfte entlasten und Patient:innen stärken können.
Mit dabei waren:

Onqo Health
Digitale Begleitung von Krebspatient:innen

> Pitchpräsentation Onqo Health

MediSync
KI-gestützte Entlastung von Arztpraxen

> Pitchpräsentation MediSynch

Clinomic
KI-Unterstützung für Intensivstationen

> Pitchpräsentation Clinomic

Divital
Digitale Assistenzsysteme für Pflege und Wohnen

> Pitchpräsentation Divital

Motus Health
Digitale Vorbereitung auf Operationen

> Pitchpräsentation Motus Health

Elona Health
Digitale Unterstützung bei psychischen Erkrankungen

> Pitchpräsentation Elona Health

neuroTime
Unterstützung für Menschen mit zeitlicher Desorientierung

> Pitchpräsentation neuroTime

Alle Start-ups haben starke Impulse gesetzt und gezeigt, wie praxisnah und versorgungsorientiert Gesundheitsinnovation sein kann.

Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner der drei Kategorien:

🏆 Motus (Kategorie Klinik, sektorenübergreifende Versorgung und Pflege)
🏆 MediSync Health AI (Kategorie Ambulante Versorgung und Versorgungspraxis)
🏆 Elona Health (Kategorie Prävention und patient:innenorientierte Innovation)

Besonders wertvoll war der direkte Austausch zwischen Start-ups, Ärzt:innen und Pflege, KVen, Kammern und Politik.

Ein zentrales Learning:

Wir brauchen in NRW dauerhaft stärkere Brücken zwischen Gesundheitsversorgung und Gesundheitswirtschaft.
Denn häufig scheitert Innovation nicht an fehlenden Ideen, sondern an fehlender Vernetzung, komplexen Zugangswegen und mangelnden Pilotstrukturen.

Mein Ziel ist es, den Dialog zwischen Versorgung, Start-ups und Gesundheitswirtschaft nachhaltig zu stärken und bestehende Strukturen besser zu verzahnen. Gerade in Zeiten knapper Haushalte müssen wir vorhandene Netzwerke, Expertise und Innovationskraft klüger zusammenbringen.

Vielen Dank an alle Beteiligten, die diese Veranstaltung möglich gemacht haben – besonders an Ute Wenning für die Moderation, Jakob Scholz von der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe für den wertvollen Austausch zur Ideenentwicklung, die hochkarätige Fachjury und natürlich an mein Team.